Elektrizitätswerke/EW, EVU

Möglichskeiten der EW's in unterschiedlichen Ausgangslagen

Die Ausgangslage der EW's in den Telekom- und Multimedia-Markt einzutreten ist in der Schweiz sehr unterschiedlich. Viele EW's sind seit je her im Besitze eines eigenen CATV-Netzes, welches sie auch betreiben. Ihnen sind alle Möglichkeiten offen, wie den anderen CATV-Netzbetreibern. Hinzu kommt noch die meist bevorzugte Situation, dass genügend Rohr-Trassee vorhanden sind, die in Synergie mit der Stromverteilung erstellt wurden oder laufend erweitert werden.
 
Viele EW's, welche kein eigenes CATV-Netz betreiben, überlegen sich aber trotzdem mindestens ein FTTH-Netz zu bauen. Dafür gibt es Gründe, wie Standortvorteile oder Konkurrenz-Belebung. Genau zu überlegen ist der Eintritt als selbständiger Carrier, d.h den aktiven Layer selbst zu betreiben. Meist zeigt sich, dass der Businesscase eher gegeben ist, wenn man sich auf die Kernkompetenz, nämlich das Bereitstellen von Rohr- und Kabelkapazität beschränkt. Trotzdem muss man sich aber um die Vermarktung dieser Kapazität aktiv kümmern, d.h. die bevorzugten Provider mit der geeigneten Technik evaluieren und verantwortungsvoll einbinden.
 

Die Marktentwicklung für EW's mit eigenem CATV-Netz

EW's mit eigenem CATV-Netz haben die Chance, das Netz in bezahlbaren Schritten zu einem FTTH-Netz aufzurüsten. Mit der Aufrüstung wird man sich überlegen, das Netz mehreren Providern zu öffnen und somit nach der Empfehlung BAKOM L1 das 4-Faser Modell zu bauen. Eine der Fasern (typisch Faser 1) wird dann durch das EW selbst genutzt, die anderen 3 stehen den andern Carrier gegen Miete zur Verfügung. Sehr wichtig für das EW ist nun, dass während des FTTH-Ausbaus sofort die Dienste für den Abonnenten zur Verfügung stehen. Eine der technischen Möglichkeiten ist hier die Nutzung von RFoG. Mit der RFoG Technik müssen keine IT-Systeme (OSS, BSS, Provisioning) umgerüstet werden. Falls also die 3P-Produkte (Internet, Voice, DTV, VoD) von einem grösseren Partner aufgeschaltet sind, so kann dieses Kooperations-Modell weiterhin bestehen bleiben. Das EW ist nicht darauf angewiesen, dass der 3P-Lieferant ebenfalls eine FTTH-Technik anwendet. Fragen Sie uns, wir zeigen Ihnen gerne Lösungsmöglichkeiten auf.
Weitere Infos unter: FTTx mit RFoG
 

Die Marktentwicklung für EW's ohne eigenes CATV-Netz

Wenn sich ein EW z.B. aus Gründen des Standortvorteils für den Bau eines eigenen FTTH-Netzes entschieden hat, ist es wichtig, möglichst leistungsfähige und attraktive Provider zu verpflichten. Eine der Entscheidungsgrundlagen kann das Angebot von RF-Overlay sein.
Eine andere wichtige Anwendung ist RF-Overlay, die optische Lösung, welche es ermöglicht die traditionellen RTV-Signale sowohl im analogen wie auch im digitalen DVB-C Format den IPTV-Signalen auf die gleiche Glasfaser aufzupacken. Mit dieser Methode können auf einfache Weise hunderte von Broadcast-Signalen zur Verfügung gestellt werden, ohne dass IP-Kapazität absorbiert wird. Wie diese RF-Overlay-Lösung realisiert werden kann und welchen Nutzen sie genau bringt im beschriebenen Umfeld, kann WISI gerne bei einem Beratungsgespräch aufzeigen.
 
RF-Overlay Lösung
RF-Overlay Produkte