FCF-Anwendung in Rupperswil

Erste Fiber-Coax-Fiber-Anwendung

FCF steht für Fiber-Coax-Fiber. Dabei werden am koaxialen Teil des bestehenden HFC-Netzes ein RFoG-Knoten angefügt und die weiteren Gebäude mit Fiber erschlossen. Diese Technik bietet sich an, wenn ganze Überbauungen neu an das Kabelnetz angeschlossen werden sollen. Dadurch vermeidet man Investitionen in die koaxiale Technik, welche evtl. in wenigen Jahren wieder ersetzt werden soll.
 
Für die Überbauung Heidächer in Rupperswil wird diese Methode mit bestem Erfolg erstmalig angewendet. Sehr wichtig dabei ist, dass die opto-elektronischen Komponenten, welche in eine Kabine eingebaut werden, temperaturbeständig sind. WISI verwendet dazu Komponenten, die unter anderem für die deutschen BK-Netze entwickelt wurden und somit auf einer langjährigen Erfahrung basieren.
 
In Rupperswil konnte an einem Trunk-Verstärker des HFC-Netzes das Signal (inkl. Rückweg) abgenommen und an den RFoG-Knoten übergeben, sowie von dort über einen 32-fach Splitter zu den einzelnen Gebäuden der neuen Überbauung geführt werden. Dadurch wurde erreicht, dass die neuen Gebäude mit Fiber erschlossen sind, ohne dass man zusätzlich Fiber an den Übergabepunkt ziehen musste.